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Staatsprüfung für den mittleren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst:Mit Vermessung in die Zukunft – sichere Perspektiven für die 26 Absolventinnen und Absolventen!

Prüfungsjahrgang 2026, flankiert von Christiane Dworak und dem Vorsitzenden im Prüfungsausschuss Christian Prägitzer
Datum:
30. Apr. 2026
Von:
Christiane Klingelhöller

Erfolgreiche Staatsprüfung im mittleren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst: Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) attestiert 26 Absolventinnen und Absolventen, dass sie von nun an Fachkräfte für Planung, Eigentumssicherung und Zukunftsgestaltung sind.

„Mit diesem Abschluss haben Sie sich zu qualifizierten Expertinnen und Experten im Liegenschaftskataster weitergebildet, das zusammen mit dem Grundbuch Eigentum sichert, nachweist und verlässlich dokumentiert. Darüber hinaus ist das Liegenschaftskataster eine unverzichtbare Entscheidungshilfe für Planungen, Investitionen sowie politische und wirtschaftliche Entwicklungen“, beglückwünschte Christiane Dworak, Ausbildungsleitung im LGL die Absolventinnen und Absolventen zur erfolgreich bestandenen Staatsprüfung.

„Sie haben die richtige Berufswahl getroffen. Ihr Beruf in der Verwaltung ist zukunftssicher und gesellschaftlich hochrelevant. Jedem Bauvorhaben geht die Vermessung voraus – ob neue Wohngebäude, Verkehrswege, Brücken oder technische Infrastruktur. Sie schaffen die Grundlage, indem Sie Bauwerke und Trassen präzise in der Örtlichkeit abstecken. Und auch nach der Fertigstellung bleibt Ihre Arbeit unverzichtbar: Jede Veränderung wird durch Sie erfasst und in den digitalen Datenbestand des Liegenschaftskatasters übernommen,“ so Dworak weiter.

Die angehenden Vermessungsobersekretärinnen und Vermessungsobersekretäre absolvierten einen achtmonatigen Vorbereitungsdienst. Die praxisnahe Ausbildung erfolgte in den unteren Vermessungsbehörden der Landkreise und Stadtkreise. Ergänzt wurde diese durch zwei Unterrichtsblöcke mit den Schwerpunkten Liegenschaftskataster, Landesvermessung sowie öffentliches und privates Recht beim LGL in Stuttgart.

Im März 2026 traten die Anwärterinnen und Anwärter den schriftlichen Teil der Staatsprüfung an, im April folgte der mündliche Teil. Bei der feierlichen Zeugnisverleihung würdigte Christian Prägitzer, Vorsitzender des Prüfungsausschusses, die durchweg guten Leistungen der Absolventinnen und Absolventen.

Insgesamt konnten 26 Teilnehmende den Vorbereitungsdienst erfolgreich abschließen – elf von ihnen mit der Gesamtnote „gut“, 15mal wurde die Note befriedigend erreicht. Jahrgangsbeste wurde Daniela Graf, untere Vermessungsbehörde beim Landratsamt Emmendingen.

Mit ihrem erfolgreichen Abschluss stehen dem öffentlichen Dienst nun engagierte Nachwuchskräfte zur Verfügung, die mit ihrem Fachwissen einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Eigentum, zur Digitalisierung von Geodaten sowie zur Umsetzung zukünftiger Bau- und Infrastrukturprojekte leisten.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH allen Absolventinnen und Absolventen.

HERZLICHEN DANK an die Mitglieder des Prüfungsausschusses mit ihrem Vorsitzenden Christian Prägitzer.

Prüfungsbeste Daniela Graf mit dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses

Hintergrundinformationen:

Der Vorbereitungsdienst für den mittleren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst dauert 8 Monate und beginnt jeweils zum 1. September. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung zum Vermessungstechniker (m|w|d). Ausbildungs- und gleichzeitig Einstellungs-behörde ist ein Land- oder Stadtkreis, eine Kommune, wenn diese nach dem Vermessungsgesetz als untere Vermessungsbehörde gilt oder das Landesamt für Geoinformation und Land-entwicklung (LGL).
Der Vorbereitungsdienst schließt mit einer Staatsprüfung ab. Prüfungsbehörde ist das LGL. Weitere Informationen zur Ausbildung des LGL sind unter www.lgl-bw.de  zu finden.