Bodenseekonferenz in Heidelberg: Grenzüberschreitender Austausch zu Geobasisdaten
Die Vermessungsverwaltungen der Bodensee-Anrainerländer Bayern, Österreich, Schweiz und Baden-Württemberg haben sich zur jährlichen Bodenseekonferenz in Heidelberg getroffen. Gastgeber der diesjährigen Informationsveranstaltung war das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL), das die Verantwortlichen der Vermessungsverwaltungen der Nachbarländer zum fachlichen Austausch begrüßte.
Für Baden-Württemberg nahmen Dieter Ziesel, Präsident des LGL und Gerhard Grams, Referatsleiter im Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen (MLW) an der Konferenz teil.
Die Bodenseekonferenz bietet den Vermessungsverwaltungen der Anrainerländer eine wichtige Plattform, um grenzüberschreitende Fragestellungen zu erörtern, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und die Zusammenarbeit im Bereich der Geobasisdaten weiterzuentwickeln. Der regelmäßige Austausch trägt dazu bei, gemeinsame Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und Lösungsansätze über Ländergrenzen hinweg zu entwickeln.
Ein Thema für die weitere Zusammenarbeit sind die sogenannten „Digitalen Zwillinge“. Bis zur nächsten Konferenz sollen hierzu Perspektiven und mögliche Ansätze eruiert werden.
Neben den fachlichen Inhalten steht bei den regelmäßigen Treffen auch der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Das Kennenlernen neuer Kolleginnen und Kollegen sowie die Pflege bestehender Kontakte bilden eine wichtige Grundlage für die künftige Zusammenarbeit der beteiligten Verwaltungen.